Definition
In der Objektmöblierung für die Gastronomie und den gewerblichen Bereich sind Stühle und Sitzbänke häufigen mechanischen Belastungen ausgesetzt. Wenn Bestuhlung im Eifer des Betriebs oder bei der Raumreinigung nah an Wände geschoben wird, können die Oberflächen von Rückenlehnen und Wandverkleidungen durch den direkten Kontakt erheblich beschädigt werden. Ein Wandabstandshalter wirkt hier als physische Barriere, indem er einen definierten Mindestabstand zwischen der Lehne und der Wandfläche sicherstellt.
Konstruktiv handelt es sich meist um unauffällige Puffer, Leisten oder integrierte Gestellverformungen am oberen oder hinteren Teil der Rückenlehne. Sie fangen den Aufprall ab und verteilen den Druck gleichmäßig, wodurch unschöne Abriebspuren, Kratzer, Lackschäden oder Materialquetschungen an Polstern und Wänden effektiv vermieden werden. Diese bauliche Maßnahme trägt maßgeblich zur Werterhaltung der Inneneinrichtung und zur Reduzierung von Instandhaltungskosten bei.
Häufige Fragen zu Wandabstandshalter
Welche Funktion hat ein Wandabstandshalter im Objektbereich?
Er verhindert durch einen konstruktiven Überstand, dass die Rückenlehne von Stühlen oder Bänken direkt gegen die Wand prallt. Dadurch werden Stoßschäden und Abrieb an Wand und Mobiliar vermieden.
Wie sind Wandabstandshalter in der Regel am Möbelstück befestigt?
Sie sind entweder direkt in die hintere Konstruktion der Rückenlehne integriert, als dezente Puffer aus Kunststoff oder Gummi angeschraubt oder als konstruktiver Teil des Metall- beziehungsweise Holzgestells ausgeführt.